Nordpol-2007

Expedition zum Nordpol

Nachdem ich mit meinen Expeditionsfreunden den Südpol erreicht habe, möchte ich im gleichen Jahr den Nordpol mit Ski und Schlitten besuchen. Es wird viel von Klimaveränderungen und vor allem von Veränderungen am Nordpol gesprochen. Das möchte ich mir ansehen und vielleicht den einen oder anderen Menschen nachdenklich machen. Natürlich nicht zuletzt werde ich mir einen Jugendtraum erfüllen. Wie ich meine bin ich gut vorbereitet. In den letzten Wochen habe ich entweder früh morgens oder abends ordentlich trainiert. Sowohl mein Arzt Dr. Jerwan, mein Physiotherapeut Hans Wiegand als auch mein Fitness-Trainer Holger Soukup bestätigen, dass mein Körper diese zweite Strapaze in einem Jahr gut überstehen müsste.

Norbert H. Kern war am Nordpol- die älteste Person, der je in einem Jahr beide Pole per Ski erreicht hat.

>>>Hier gehts zum gesamten Film über die Expeditionen zum Südpol und Nordpol

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Reiseblog


14.4.2007


I hope all works well and keith and i will send useful pictures to you to „fill“ the website…  And will think of our good times on our way to the southpole!!…  I only return, when we reached the northpole…  I will leave frankfurt airport in 2 and a half hours from now.
Yours norbert.


Meine lieben Kinder, Enkel, Heide, Geschwister und Freunde,
nachdem ich mit meinen Expeditionsfreunden den Südpol erreicht habe, möchte ich im gleichen Jahr den Nordpol mit Ski und Schlitten besuchen. Es wird viel von Klimaveränderungen und vor allem von Veränderungen am Nordpol gesprochen. Das möchte ich mir ansehen und vielleicht den einen oder anderen Menschen nachdenklich machen. Natürlich nicht zuletzt werde ich mir einen Jugendtraum erfüllen. Wie ich meine bin ich gut vorbereitet. In den letzten Wochen habe ich entweder früh morgens oder abends ordentlich trainiert. Sowohl mein Arzt Dr. Jerwan, mein Physiotherapeut Hans Wiegand als auch mein Fitness-Trainer Holger Soukup bestätigen, dass mein Körper diese zweite Strapaze in einem Jahr gut überstehen müsste.
Ich hoffe sehr, dass die Information über Internet ohne Richard Laronde, der die Website auf der Tour zum Südpol so gut „fütterte“, auch jetzt klappt. Richard will helfen und hat diese Webseite für mich angelegt. Ich werde versuchen, einige Bilder ab Borneo bis zum Nordpol zu liefern, sofern Kamera, Iridium-Telefon und der „Computer“ mitmachen.
Wir werden zu viert im Team sein. Ich freue mich, Jin – unseren chinesischen Freund auf der Tour zum Südpol – wiederzusehen. Wir werden unser Zelt miteinander teilen. Außerdem werden ein Däne und ein Amerikaner zum Team gehören; unser Expeditionsleiter ist Keith, ein Amerikaner.
Am 14. April 2007 werde ich ab Frankfurt Über Oslo nach Spitzbergen fliegen, komme dort abends an. Am 15. April werden Kleidung und Geräte geprüft und am 16. April findet der „Qualifikations-Test“ statt, um am 17. April dann mit einer russischen  Antonov nach Borneo zu fliegen. Dort angekommen werden die Schlitten angeschnallt und die ersten Kilometer Richtung Nordpol zurückgelegt.
Ich bin in großer Vorfreude
Norbert

My dear children, grandchildren, Heide , brothers and sisters and friends,
after I reached the South Pole with my expedition friends, I would like to visit the north pole with ski and sled in the same year. It is spoken much of climatic changes and particularly of changes in the north pole. That I would like to regard and or other humans make thoughtful perhaps. Naturally not least I will fulfill myself a youth dream. As I mean am well prepared I. In the last weeks I trained properly either early in the morning or in the evening. Both my physician confirm Dr. Jerwan, my Physiotherapeut Hans weighing and and my Fitness coach Holger Soukup that my body would have to get over this second strain in one year well.
I hope much that the information about InterNet without Richard Laronde, which „fed“ the Website on the route to the South Pole so well, still holds. Richard wants to help and this web page for me put on. I will try to supply some pictures starting from Borneo up to the north pole if camera, iridium telephone and the „computer“ to go through.
We will be four in the team. I am pleased to see Jin again – our Chinese friend on the route to the South Pole -. We will divide our tent with one another. In addition a Dane and an American will belong to the team; our expedition leader is Keith, an American.
On 14 April 2007 I will fly starting from Frankfurt over Oslo to Spitzbergen, arrive there in the evening. On 15 April clothes and equipment are examined and on 16 April take place the „qualification test“, in order to fly on 17 April then with  a Russian Antonov to Borneo. There to be arrived the sleds buckled and the first kilometers of direction north pole put back.
I’m really looking forward
Norbert

15.4.2007

Expeditions-
abfertigung 


Wenn Sie dem Expeditionsverfolger für unsere anderen Mannschaften gefolgt haben, wissen Sie jetzt, dass alle Mannschaften in der hohen Arktis in einem haltenen Muster sind. Wir haben alle ankamen sicher in Longyearbyen und sollten zu Barneo am April 17 fliegen. Jedoch ist die Laufbahn bei Barneo z.Z. funktionsunfähig, nachdem sie entwickelt irgendeinen Major sie entwickelt hatte, knackt. Dieses ist nicht eine ungewöhnliche Situation, da die Laufbahn von an einer Wanne Eis errichtet wird, es ist empfindlich gegen brechen oben, wie der Rest des Nordpolarmeers. Wenn sie die Position für Barneo am Anfang der Jahreszeit feststellen, suchen sie immer nach einem Bereich mit anderen verhältnismäßig festen Wannen Eis in der ziemlich nahen Nähe, falls Situationen so sich entwickeln. Die Ausgabe an diesem Punkt ist, dass der Bereich um Barneo einen Hauptblizzard erfahren hat, der verhindert hat, dass die Hubschrauber fliegen, zum aus anderen möglichen Laufbahnen zu kundschaften. Sobald sie eine neue Laufbahn finden, erfordert sie etwas Wartung, sie völlig unternehmungslustig zu erhalten. So lang Geschichtekurzschluss, sind wir nicht sicher, wenn wir Longyearbyen lassen werden. Aber alle wir sind im guten Geist und vorbereiten, um das Eis zu schlagen, wann immer wir den Unternehmungsgeist erhalten.


Email Update 15.4.2007

Hi,
Norbert just called from Spitsbergen: 
– 8 °C with heavy snow. Departure to the Pole will be delayed for 2 – 3 days due to open ice on the runway at Borneo Station so that Antonov 74 cannot land there. They are checking alternatives. Meeting in 2 hours to decide what to do with spare time:
Tour with Ski-Doo or dog-sled 
The Team of four: 
Jin from China, David from America, Jakob from Denmark and Norbert will be guided by Keith and Dirk (NorthWest Passage) and the trainee guide Ryan. 
Picture of all 7 with their new Team jackets to follow today. 
They were told that it will be a tough tour to the North Pole. A couple of weeks ago one Team had to be carried by helicopter over open ice in the middle of the tour, tried to start again from another area, but finally had to give up because every day they drifted farer away from the Pole. Also Annie from NorthWest Passage, on tour with a Team and dog sleds, has great problems to reach the Pole due to drifting ice they were on.

Here is the translation into German: 
Norbert rief gerade aus Spitzbergen an: 
– 8°C, heftiger Schneefall. Abflug Richtung Pol wird sich um 2 bis 3 Tage verzögern, da die Landebahn in Borneo Station der Länge nach aufgebrochen ist, so dass die Antonov 74 dort nicht landen kann. Man sucht nach Alternativen.
Besprechung in 2 Stunden zur Gestaltung der unerwarteten Freizeit: Ski-Doo oder Hundeschlitten-Tour. 
Die vier Teammitglieder: Jin aus China, David aus Amerika, Jakob aus Dänemark und Norbert werden geführt von Keith und Dirk (vom Veranstalter North-West-Passage) und dem Trainee Ryan.
Ein Bild von allen sieben mit den neuen Team-Jacken folgt heute noch. 
Man hat ihnen gesagt, es wird eine harte Tour zum Nordpol werden. Vor etwa zwei Wochen musste ein Team in der Mitte der Tour von einem Helikopter Über offenes Eis geflogen werden, erneuter Versuch von einem anderen Ausgangspunkt. Sie mussten letztendlich aufgeben, da sie täglich weiter vom Pol wegdrifteten. Auch Annie von North-West-Passage, unterwegs mit einer Gruppe und Hundeschlitten, hat große Probleme, dem Pol näherzukommen, da auch sie immer wieder auf dem Eis abdriften.

Kind regards,
Heide

Update April 16, 2007

Longyearbyen


Two and a half hours fitness test in comparable situation. Temperature is only -10 to -20 °C.
Situation in Borneo is improving. First Teams were brought back from the Pole to Borneo and back to Spitsbergen.
There is a chance to start our Expedition tomorrow, April 17, 2007, if we can fly out to Borneo Station.
Pictures to follow as the iridium does not yet work properly.
We all cross our fingers not to face the same situation when flying from Punta Arenas to the Antarctis (11 days delay!) !!

German translation:

Zweieinhalb Stunden Fitness-Test in vergleichbarer Situation. Temperatur nur -10 bis -20°C.

Die Situation in Borneo hat sich verbessert. Erste Teams wurden vom Pol nach Borneo und zurück nach Spitzbergen gebracht. Die Chance besteht, unsere Expedition morgen, 17. April 2007, zu beginnen, sofern wir nach Borneo Station fliegen können.
Fotos folgen sobald das Iridium ordentlich funktioniert.
Wir halten alle die Daumen, dass wir nicht die gleiche Situation erleben wie beim Flug von Punta Arenas in die Antarktis: 11 Tage Verspätung!

Update April 17, 2007

Spitsbergen


No flight today, maybe tomorrow. Not quite sure, but high probability.
Open runway at Borneo is frozen again. They are furthermore working on a second runway, but had to stop due to heavy winds and snow. There are now two alternatives, hopefully allowing us to fly out tomorrow.
Today with – 15°C temperature in wonderful landscape extending skitour without sleds: 22 km in 5 hours with a few stops only. After that I am okay and feel well prepared!
The Iridium for the pictures still does not work perfectly. With the support of Richard Laronde we are working on it!
In 2006/2007 worldwide – including our Team, if we arrive at the North Pole – 29 people on skis  (with sleds and all luggage pulled by themselves) reached the North Pole. Some further who also tried had to give up.
About 100 people alltogether – on skis or with dog-sleds or helicopter – reached the North Pole so far.In 2006/2007 28 people on skis arrived at the South Pole.
Since both Poles were visited, 48 people on skis reached both Poles in one year.

German translation:

Spitzbergen –  17. April 2007

Kein Flug heute, vielleicht morgen. Nicht ganz sicher, aber hohe Wahrscheinlichkeit.
Die geöffnete Landebahn in Borneo ist wieder zugefroren. Außerdem arbeitet man an einer zweiten Start-/Landebahn, musste jedoch wegen starker Winde und Schneetreibens abbrechen. Damit gibt es zwei Möglichkeiten, die die Wahrscheinlichkeit, morgen in die Arktis zu fliegen, erhöhen.
Heute in wunderschöner Landschaft bei – 15°C ausgedehnte Skitour ohne Schlitten:  22 km in 5 Stunden mit nur wenigen Pausen. Ich fühle mich okay und gut vorbereitet!
Das Iridium für die Bilder arbeitet noch immer nicht perfekt. Mit Unterstützung von Richard Laronde hoffen wir auf baldige Übermittlung.
In 2006/2007 haben bisher weltweit – inklusive unser Team, wenn wir den Pol erreichen – 29 Menschen auf Skiern (mit selbst gezogenem Schlitten und allem Gepäck) den Nordpol erreicht. Einige weitere mussten abbrechen.
Den Nordpol erreichten bisher insgesamt etwa 100 Menschen per Ski, mit Hundeschlitten oder Helikopter.
Den Südpol erreichten in dieser Saison (2006/2007) per Ski 28 Personen.
Seit beide Pole besucht werden, haben bisher 48 Menschen per Ski in einem Jahr beide Pole erreicht.

Update April 18, 2007

Spitsbergen


No flight to Borneo today! We spent our day walking around the city and visited the very interesting Museum.
Our sleds are packed since one hour as there might be a chance to leave tomorrow for Borneo. It is time now, it’s getting boring!

German Translation:

Spitzbergen, 18. April 2007

Auch heute kein Flug nach Borneo. Wir haben den Tag mit Stadtbummel und Besuch des sehenswerten Museums verbracht.
Seit einer Stunde sind unsere Schlitten gepackt, da die Chance besteht, dass es morgen losgeht. Es wird Zeit, langsam wird es langweilig!

Update April 19, 2007 

Spitsbergen


Very little chance to fly out still today. Bad weather in Borneo, wind and snow. 
In the meantime they hope to leave tomorrow, Friday, April 20, 2007 at 06:oo h – I doubt it! 
The Swiss Expedition leader Thomas Ulrich (I first wanted to got with him to the North Pole) had to give-up with his Team. Very bad, stormy weather, diminishing food reserve, timing problems and minor injuries were reason to stop and ask for the helicopter to take them to the Pole and back to Borneo.
As already mentioned, the runway at Borneo could not be used because of a long crack in the ice. The repair is done by drilling holes in the ice at several places. The salt-water comes up through the holes and freezes at the surface, closing also the crack. 
Two bulldozers are placed in the camp for preparation / smoothing the runway, taken over by helicopter (MI 8). 
Due to Russian regulations the ice has to be 1,20 m to 1,50 m thick. The ice plane needs to be one year old and must correspond to this thickness.
Every year two Russian helicopters are looking for a 2 m thick ice plane to build-up the temporary camp – not only for the expeditions, but also for scientific analysis in the Arctis. This enormous effort is made only for two months: building-up the camp in March / pull it down end of April / beginning of May.
The group of the Svalbard islands, to which Spitzbergen belongs, is covered 60 % with glacier. 
About 3.000 polar bears are still living on these islands, visiting the small villages. 
We will try to send further pictures tonight. 

German Translation:

Spitzbergen, 19. April 2007 

 Wahrscheinlichkeit sehr gering, heute noch zu fliegen. Schlechtes Wetter in Borneo, Wind und Schnee.
Inzwischen besteht Hoffnung für Abflug morgen, Freitag, 20. April um 06:oo Uhr. Ich bezweifle das!
Der Schweizer Thomas Ulrich (ursprünglich wollte ich mit ihm zum Nordpol gehen) gab mit seinem Team auf. Sehr schlechtes, stürmisches Wetter, zur Neige gehender Proviant, Zeitprobleme und leichtere Blessuren waren Anlass, abzubrechen und den Hubschrauber für den Flug zum Pol und zurück nach Borneo anzufordern.
Wie berichtet war die Landebahn in Borneo durch einen Riss im Eis vorübergehend nicht zu gebrauchen. Die „Reparatur“ erfolgt durch Bohrungen an verschiedenen Stellen im Eis, durch die das Salzwasser an die Oberfläche kommt, dort gefriert und auch den Riss schließt. 
Im Camp sind zwei Bulldozer stationiert für die Präparierung / Glättung der Landebahn; sie werden per Helikopter (MI 8) dorthin geflogen.
Nach den russischen Vorschriften, muss das Eis für die Landung der Antonov eine Dicke von 1,20 bis 1,50 m haben. Außerdem muss die Eisfläche mindestens ein Jahr alt sein und die vorgegebene Stärke haben.
Jedes Jahr suchen zwei russische Helikopter (MI 8) für das temporäre Camp eine 2 m dicke Eisfläche, auf der das Camp nicht nur für die Expeditionen, sondern auch für wissenschaftliche Untersuchungen in der Arktis errichtet wird. Der enorme Aufwand wird für zwei Monate betrieben: Aufbau des Camps im März, Abbau Ende April/Anfang Mai.
Die Inselgruppe Svalbard, zu der Spitzbergen gehört, ist zu 60 % mit Gletschern bedeckt. Auf der Inselgruppe gibt es noch ca. 3000 Eisbären, die bis in die kleinen Dörfer kommen.
Wir werden versuchen, heute Nacht weitere Bilder zu schicken. 


Expeditionsabfertigung April, 19

Die Nachrichten heute Morgen waren nicht positiv. Wetter am Borneo basecamp war niedrige Sicht und Wind. Fliegen unmöglich bilden. Wir waren auf Einfluss mit den Updates, die bei 1800 kommen. Noch hält Wetter uns zurück. Die Laufbahn ist komplett und wir schauen vorwärts zu unserem Abfahrtanruf. Die Mannschaft wendete viel des Tages Freunde und Familie Über Postkarte und E-Mail entspannend und schreibend auf. Heute Abend haben wir entschieden, dass kein Satzmannschaftprogramm hinsichtlich zugestehen uns einen gute Nachtrest und -erfrischung auftritt. Mehr Nachrichten, zum bei 2200 und wieder 0800 auf dem 20. zu folgen. Wir halten Positiv und suchen nach dem Wetter, um zu brechen.

Update April 20, 2007

Expeditions-abfertigung 


sind wir auf dem Weg zu Borneo! Das Wetter löschte genug, damit das Antonov zu Barneo fliegt. Sie haben 2 Strahlen, hin und her zu laufen, um zu versuchen, alles auf Schiene zurückzubekommen. Wir nehmen Sein in Barneo um 10:00 P.M. Einheimischzeit vorweg. Wir vermutlich fangen an, Ski zu fahren ein kurzer Abstand, dann stellen oben Lager ein und werden zu einem vollen Tag des Abenteuers morgen fertig. Es fühlt groß, auf unserer Weise schließlich zu sein!

Expeditionsabfertigung Update ab 2:00
morgens der lokalen Zeit: Wir verließen Borneo um Mitternachteinheimischzeit. Nachdem dieses lange einer Wartezeit, wir etwas Reisen mindestens tun musste! Wir fuhren ungefähr 2 Stunden lang Ski und bildeten Lager herum 2:00 a.m.. Es fühlte groß, auf dem Eis wirklich zu sein! Unsere gegenwärtige Position ist 89°13.563 N; 000°38.042 W. Wir erfahren einen Wind mit 5 Knoten vom Nord und verursachen uns zum Antriebsüden gewissermaßen. Wir hoffen, dass der Southerlyantrieb nicht zu stark ist!


Spitsbergen, April 20, 2007 – 17:15 h

We are about to leave Spitsbergen for Borneo within the next 50 minutes !!
After arrival there, it is planned to walk a few km on the ice still today.
In etwa 50 Minuten fliegen wir von Spitzbergen nach Borneo !!

Nach Ankunft in Borneo wollen wir heute noch ein paar Kilometer auf dem Eis zurücklegen.

Spitsbergen, update April 20, 2007

Finally! With 95 % certainty we will be flown out to Borneo today between 21:oo and 22:oo h. Our luggage is prepared. The weather has improved. We are lucky to be the last ski expedition and therefore sincerely hope that the Russians will keep Borneo running and only start to pull down the Camp when we are back there.
On my two hours walk I saw the first birds coming back to Spitsbergen. Hopefully a sign that the winter is drawing back and we will not have to face worst conditions. Wishful thinking !!
I just met Thomas Ulrich on his return flight from Borneo to Spitsbergen. Unfortunately he and his team did not reach the Pole because of extremely bad weather conditions. He wishes me and our Team good luck!

German Translation:

Spitzbergen, 20. April 2007

Endlich! Mit 95 % Sicherheit werden wir heute zwischen 21:oo und 21:oo Uhr nach Borneo geflogen. Unser Gepäck steht bereit. Das Wetter hat sich gebessert. Unser Glück ist, dass wir die letzte Ski-Expedition sind. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Russen Borneo bis zu unserer Rückkehr offenhalten und erst dann mit dem Abbau beginnen.
Bei einem zweistündigen Spaziergang sah ich die ersten Schwärme der Zugvögel nach Spitzbergen zurückkehren. Hoffentlich ein Zeichen, dass der kalte Winter sich dem Ende zuneigt und uns nicht die allerärgsten Bedingungen ins Gesicht blasen. Wunschdenken !!
Soeben traf ich Thomas Ulrich, der gerade von Borneo zurück nach Spitzbergen kam. Er und sein Team hat den Pol leider nicht erreicht – die Wetterbedingungen waren extrem schlecht. Er wünscht mir und unserem Team viel Glück!

Update April 21, 2007

Borneo


At 9:15 pm we arrived at Borneo yesterday. We filled our petrol bottles, eat and drank something. Afterwards we fixed our sleds and went 4 to 5 kilometers towards the North Pole. It was tough to get over the ridges.We had to unbuckle the sleds more than once. At 03:oo am we were happy to slip into our sleeping-bags!
This morning we got up at 10:oo am and left at 12:20 pm. Within 6 hours we made almost 10 km. Everybody is okay. We had good weather, sunshine from time to time with – 20° C, little wind. I took beautiful pictures.
Tomorrow morning (April 22) we have to get up at 06:30 am, leaving at 09:30 am. To cover the lost time we are aiming at 10 to 12 hours walk. Regarding strength and efforts it is harder here than at the South Pole, although we are moving here on sea level instead of 3000 m altitude (felt as 3600 m altitude) at the South Pole.
Another day with more adventures!

German Translation:

Borneo, 21. April 2007

Um 21.15 Uhr kamen wir gestern in Borneo an, haben unsere Benzinflaschen gefüllt, etwas gegessen und getrunken. Danach wurden die Schlitten angeschnallt und wir liefen noch 4 bis 5 Kilometer Richtung Nordpol. Es war sehr schwer, das Übereinander geschobene Eis zu Überqueren. Mehrmals mussten wir die Schlitten abschnallen und sie so darüber ziehen.

Wir waren froh, um 03:oo Uhr in unsere Schlafsäcke schlüpfen zu können. 
10:oo Uhr heute Morgen Wecken, Abmarsch um 12:20 Uhr. In 6 Stunden haben wir knapp 10 Kilometer geschafft. Keinem ist etwas passiert. Wir hatten gutes Wetter, ab und zu Sonnenschein bei knapp – 20 °C, kaum Wind. Ich habe wunderschöne Fotos gemacht.
Wecken morgen früh (22. April 2007) um 06:30 Uhr, Abmarsch um 09:30 Uhr. Um den Zeitverlust aufzuholen, wollen wir morgen 10 bis 12 Stunden laufen. Was Kraft und Anstrengung angeht, ist es hier härter als am Südpol, obwohl wir hier nur auf Höhe des Meeresspiegels laufen anstatt in 3000 (empfundenen 3.600) Metern Höhe am Südpol.
Ein neuer Tag mit weiteren Abenteuern!


Expeditionsabfertigung Erster Tag auf dem Eis Apr 21, 07 – 21:44 h

Unsere gegenwärtige Position ist 89°17.134 N; 000°52.420 W. Wir reisten 5.5 Seemeilen heute. Wir begannen P.M. herum 1:00 wegen unserer späten Nacht gestern Abend und stoppten herum 6:30 P.M.. Wir genossen auf dem Eis zu sein! Wir hatten große Eiszustände heute. Die Temperatur war balmy -12 C (10°F). Es war wirklich ein Spitze Wärmer, als wir möchten, während Feuchtigkeit eine Ausgabe wurde, die zum Schwitzen passend ist. Es war sehr wichtig, das sorgfältig zu handhaben, aber die Mannschaft tut ganz sehr gut mit ihm. Jeder ist in der großen Gesundheit und im großen Geist. Wir genießen wirklich, seiend auf der Spur!

Die Mannschaft bei Borneo
Die Mannschaft bei Borneo

Update April 22, 2007


89°23.100 N; 00°04.350 W

We walked 9 hours today, but only made 14 km. Because of numerous high pressure ridges we have to stop very often, take off our skis and sleds to get better over the ridges. We have to go long detours due to incredibly many gaps (leads) in the ice. You can obviously feel the effects of global warming already.
The weather is good, about -20°C, colder in the evening. We have just little wind to face.
Today it was very strenuous for everybody. But we made beautiful pictures, more diversified than on the way to the South Pole.
We are all okay despite several falls and hope that we all reach the North Pole in good shape.

German Translation:

April 22, 2007

Wir liefen heute 9 Stunden und haben doch nur 14 Kilometer zurückgelegt, bedingt durch die vielen Stopps aufgrund der Unmenge von hohen Eisverschiebungen. Oft müssen wir Skier und Schlitten abschnallen, umso besser Über die Verschiebungen zu kommen. Außerdem müssen wir oft weite Umwege gehen. Es gibt erstaunlich viele offene Stellen. Offensichtlich zeigt sich hier schon die Klimaerwärmung.
Das Wetter ist schön, etwa -20°C, abends etwas kälter. Nur leichter Wind, so dass wir gut laufen können.
Der heutige Tag war für alle Äußerst anstrengend. Aber wir werden belohnt durch wunderschöne Bilder. Es ist wesentlich abwechslungsreicher als auf dem Weg zum Südpol.
Wir sind alle wohlauf, trotz einiger Stürze und hoffen, dass wir alle gemeinsam den Nordpol gesund erreichen.

Update April 23, 2007

On our way
to the North Pole


89°30.872 N;  01°07.248 W 
54.1 Kilometer zum Nordpol

It was a very hard day with -25° to -30°C. High snow-drifts are changing with ice, allover little hills and very high pack-ice, ice mountains which we have to climb all the way.
We walked 9 1/2 hours and made 16 km. If everything will be okay, we might reach the Pole within 3 days despite all the big obstacles! The Team is fit and of good spirits, although everybody has minor injuries. (I hit my shin-bone on an ice block -5 cm scratch- and have some blisters. But never mind!)
Neil from New York (NorthWest Passage), on his dog-sled-tour got under water yesterday. But everything turned out positively.
It is very strenuous! I am more than 30 years older than the other Team members, but I can easily compete with them. The joy to approach the Pole is great. The efforts we have to make are increasing every day. The beautiful ice sculptures we are passing by are very exciting and could not be done better by an artist.
All the time we see open ice grooves which have to be overcome. Sometimes, when they are very large we have to make detours, but when they are about to freeze again and are only 1 to 1 1/4 meters wide, we cross them by ski.
Can you imagine that we are very happy to get in our tents every evening ?!

German translation:

Auf dem Weg zum Nordpol –
23. April 2007

Es war ein sehr harter Tag mit -25° bis -30°C. Hohe Schneeverwehungen mit vereisten Stellen, Überall kleinere Hügel und das Packeis hoch aufgeschoben – Eisberge, Über die wir ständig gehen müssen.
Wir liefen heute 9 1/2 Stunden und legten 16 Kilometer zurück. Wenn alles gutgeht, können wir den Pol – trotz der großen Hindernisse – in 3 Tagen erreichen! Das Team ist fit und guter Dinge, trotz der kleinen Blessuren, die jeder hat.
(Ich habe mir mein Schienbein angeschlagen, 5 cm Riss und einige Blasen. Aber was solls?!)
Neil aus New York (North-West-Passage) ging gestern während seiner Hundeschlittentour unter Wasser. Aber alles ging gut!
Es ist sehr anstrengend! Obwohl ich mehr als 30 Jahre älter bin als die anderen Teammitglieder bin ich bestens dabei! Die Freude, dem Nordpol immer näher zu kommen, ist groß. Die Anstrengungen werden jeden Tag größer. Die Eisskulpturen, an denen wir vorbeilaufen und die kein Künstler besser gestalten könnte, sind eine schöne Abwechslung.
Wir sehen ständig offene Stellen im Eis, die kurz zuvor aufbrachen und zu bewältigen sind. Wenn sie größer sind, müssen wir Umwege laufen. Wenn sie jedoch schon wieder im Begriff sind zuzufrieren und nur 1 bis 1 1/4 Meter breit sind, Überqueren wir sie auf Skiern.
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie glücklich wir sind, jeden Abend in unser Zelt schlüpfen zu können ?!

Update April 24, 2007

On our way
to the North Pole


89°35.089′ N;  014°11.582′ W
46.3 Kilometer zum Nordpol

Another very hard day! -28/29°C with strong winds – such which forced Thomas Ulrich and his Team to give up.
We had several big falls today, but are more or less all okay. We will continue (despite blisters on my left foot and an open knee) !
It seems that the material also suffers from the extreme conditions. Yesterday we had to replace a binding and two ski-skins, today another one. We also had to face a little catastrophie: One of our guides‘ (Dirk’s) ski broke when we had to go down from a high ice block. He now has to continue with the only snow-shoes we have as a reserve with us, no extra skis. Let’s hope that this does not happen again – would be terrible for all of us!
Another critical situation today: We had to build a bridge over a gap in the ice with our skis, pulled our sleds over them and had to jump ourselves over the wide gap! And nobody fell into the water!

Note for Rudolf Pollinger:
Rudolf, your material, your skis, binding and the ski-skins are functioning still very well!

Also my Team to the North Pole – as my friend Richard Laronde told me on our way to the South Pole – mentioned that I am „working like a good German machine“.
We hope to be able to send new pictures today. For unknown reasons the iridium did not work properly since two days.

German Translation:

Auf dem Weg zum Nordpol –
24. April 2007

Ein weiterer sehr schwerer Tag! -28/29°C bei sehr starkem Wind – vergleichbar mit dem, der Thomas Ulrich und sein Team zum Abbruch zwang.
Wir hatten heute einige größere Stürze, sind aber im Großen und Ganzen wohlauf. Wir machen weiter (trotz Blasen an meinem linken Fuß und einem offenen Knie) !
Offensichtlich scheint auch das Material unter den extremen Bedingungen zu leiden. Gestern musste eine Skibindung ersetzt werden sowie zwei Ski-Felle, heute erneut ein Fell. Und dann eine kleine Katastrophe: Ein Ski unseres Führers Dirk brach bei der Abfahrt von einem hohen Eisblock! Er läuft jetzt mit den einzigen Schneeschuhen, die wir als Reserve dabei haben – keine Ersatzskier! Nicht auszudenken, wenn das noch einmal passiert!
Eine weitere heikle Situation heute: Wir mussten mir unseren Skiern eine Brücke Über eine offene Stelle bauen, zogen dann unsere Schlitten darüber und sprangen dann selbst Über die breite Öffnung! Und keiner fiel ins Wasser!

Kleine Notiz für Rudolf Pollinger:
„Rudolf, Dein Material, Deine Skier, Bindung und die Felle funktionieren noch bestens!“


Auch hier – wie von meinem Freund Richard Laronde auf unserem Weg zum Südpol erwähnt – spricht man davon, dass ich „wie eine gute deutsche Maschine“ arbeite!
Hoffentlich können wir heute wieder Fotos Übermitteln. Das Iridium funktionierten in den letzten beiden Tagen nicht richtig.

Update April 25, 2007

On our way
to the North Pole


89°39.800′ N; 020°00.026′ W 
37.9 Kilometer zum Nordpol

Today we made about 16 km despite facing the wind with – 25°C, one ice barrier after another to overcome. But we are all feeling okay.
Little note to Hans Wolf and my tennis friends: Tennis is also beautiful – but we should plan to visit this area!
It does not look good to reach our target before the last flight leaves from Borneo back to Longyearbyen! The Russian Company fixed it for April 29, 2007. We can hardly make it for the following reasons:
Since 5 days we were walking 16 kilometers on an everage. That should be sufficient, but: From the first day we are drifting away because of the strong winds. Enormous moving ice sheets cannot be stopped in one day. Our bad luck is that we are always drifting away from the North Pole. During the day we are fighting with our last energy, make these 16 kilometers, build-up our tents, melt snow for sufficient water, cook, get into our sleepingbags – and the next morning when we are on our skis again with our sleds of 40 to 45 kilos in our back, we had drifted another 5 to 6 kilometers away from the North Pole.
We will try our utmost to make the 38 kilometers to the Pole within 3 days. The great team spirit was a an enormous help to face all the inconveniences. But when we continue to drift away, we have only little chances. The lost four days in Longyearbyen are decisive whether we will reach the North Pole in good shape or not.
I am terribly sorry possibly not being able to reach my target, the North Pole, after all the strain due to the circumstances.
Today, both ski-bindings of our Danish friend Jacob broke! He walked with his ski-shoes only for the last two hours and will continue if it is not possible to fix his skis again – which does not seem likely.
A pity that we cannot get connected with Richard Laronde via our iridium (GPS) telephone by satellite. We will try again this evening. The pictures would show something of the beauty surrounding us and also gives an impression of the efforts we all made. On our daily 9 hours walks I often think of the books I read about the first men reaching the Poles!

German Translation:

Auf dem Weg zum Nordpol – 25. April 2007

Wir sind heute knapp 16 Kilometer gelaufen, trotz aller Hindernisse: Wind gegen uns bei – 25°C, eine Eisbarriere nach der anderen zu Überwinden. Wir sind alle wohlauf.
Kleiner Hinweis an Hans Wolf und meine Tennisfreunde: Tennis ist auch schön – aber hierher sollte man einen Ausflug planen!
Es sieht nicht gut aus, dass wir unser Ziel vor dem letzten Flug ab Borneo nach Longyearbyen erreichen! Das russische Unternehmen hat ihn für den 29. April 2007 festgelegt. Und das ist für uns aus folgenden Gründen kaum zu schaffen:
Seit 5 Tagen laufen wir trotz aller geschilderten Hindernisse im Schnitt 16 Kilometer. Das müsste eigentlich reichen, aber: Wir driften seit dem ersten Tag wegen der starken Winde ab. Riesige Eisplatten in Bewegung durch starke Winde sind nicht an einem Tag aufzuhalten. Zu unserem Unglück driften wir ohne Ausnahme weg vom Nordpol. Wir kämpfen tagsüber mit letzten Kräften, schaffen diese 16 Kilometer, bauen unsere Zelte auf, schmelzen Schnee für genügend Wasser, kochen, legen uns in unsere Schlafsäcke – und wenn wir morgens auf den Skiern stehen mit unseren 40 bis 45 Kilo schweren Schlitten im Rücken, sind wir schon wieder 5 bis 6 Kilometer weiter weg vom Nordpol als am Abend zuvor.
Wir werden alles versuchen, in 3 Tagen die 38 Kilometer, die wir noch vom Pol entfernt sind, irgendwie zu schaffen. Die großartige Teamarbeit bei der Bewältigung aller Hindernisse hilft ungemein. Wenn wir aber weiter so driften, sind die Chancen gering. Die 4 Tage, die wir in Longyearbyen verloren haben, sind dafür entscheidend, ob wir den Nordpol gesund erreichen oder nicht.
Ich bin sehr traurig, nach all diesen Strapazen möglicherweise mein Ziel, den Nordpol, nicht zu erreichen aus den geschilderten Gründen.
Heute sind beide Skibindungen unseres dänischen Freundes Jacob gebrochen! Er lief die letzten zwei Stunden heute nur mit seinen Skischuhen und will das auch weiter tun, wenn – wie es aussieht – die Skier nicht gerichtet werden können.
Schade, dass wir mit unserem Iridium(GPS)-Telefon keine Verbindung Über den Satelliten zu Richard Laronde bekommen. Wir werden es heute Abend noch einmal versuchen. Die Bilder würden einiges von der Schönheit, die uns umgibt, zeigen und natürlich auch die Anstrengungen erkennen lassen, die wir alle auf uns genommen haben. Bei den täglichen 9 Stunden Marsch denke ich oft an die Bücher, die ich Über die ersten Männer, die die Pole erreichten, gelesen habe!


Eine Wort für den Herausgeber (Editor’s Note) Due to high winds the ice is moving very quickly to the south west. Another expedition estimates the speed as 16 kilometers per day. I have included an estimated position for Camp 4 after a night of drift.

Maschinelle Übersetzung: Wegen der starken Winde, die das Eis sehr schnell auf den Südwesten verschiebt. Eine andere Expedition schätzt die Geschwindigkeit als 16 Kilometer pro Tag. Ich habe eine geschätzte Position für Lager 4 nach einer Nacht des Antriebs eingeschlossen.

Update April 26, 2007 

On our way
to the North Pole


After a hard day’s work we drifted away from the Pole yesterday for more than 6 km. The last flight out of the Arctis is scheduled definitely for April 28, 2007.
The decision has been made! Although it is not my ideal intention, we all together decided to be taken nearer to the Pole by a Russian helicopter (MI 8) – together with a dogsled expedition. We have saved some kilometers – which I deeply regret!
We were flown 10 minutes and saved by it about 15 kilometers. If everthing turns out okay and we will not drift again more than 6 kilometers, we should reach the North Pole tomorrow – by skis and with our sleds!
Situation of today: 
Extremely cold, windy, bad sight. We had several falls, being on skis without any visibility at this impassable place of the world. We had to escape twice from an ice sheet when it began to crack. Our Guide and I touched the water, luckily only with our shoes. I definitely ran for my life! A pity that the pictures via iridium do not arrive. They would show the ice plates shoved one over another and demonstrate the strength of the nature.

Thinking of the unpleasant drifting away, Sisyphos came into my mind! 
It began to snow in the evening. We are just warming up. Despite all, I am really glad that hopefully we will reach the North Pole tomorrow!
By the way: For 3 years not a single adventure expedition reached the Last Degree by ski! Every time they had to give-up.
The helicopter brought two pairs of skis so that everybody is well equipped again. 
Today, all wounds are licked!!
One could fill many pages about this enormous adventure – but I will rest a little!  

German Translation: 

Auf dem Weg zum Nordpol – 26. April 2007 

Nach harter Arbeit drifteten wir gestern wieder über 6 Kilometer vom Nordpol ab. Der letzte Flug aus der Arktis ist definitiv jetzt am 28. April 2007.
Die Entscheidung ist gefallen! Obwohl nicht meine Idealvorstellung wurde gemeinsam entschieden, dass wir mit einem russischen Helikopter (MI 8) – der auch die Hundeschlitten-Expedition näher zum Pol brachte – mitfliegen. Einige Kilometer wurden dadurch gespart – leider, leider! Wir wurden 10 Minuten geflogen und haben dadurch ca. 15 Kilometer gewonnen. Wenn alles gutgeht und wir heute nicht wieder über 6 Kilometer abdriften, müssten wir auf Skiern und mit Schlitten den Nordpol morgen erreichen!
Situation heute: Äußerst kalt, windig, schlechte Sicht! Es gab mehrere Stürze, weil man ohne Sicht auf Skiern in diesem unwegsamen Teil der Welt unterwegs ist. Wir mussten zweimal von einer Eisplatte fliehen, da sie auseinander zu brechen begann. Unser Führer und ich mussten ins Wasser, zum Glück nur mit den Schuhen! Ich rannte im wahrsten Sinn des Wortes um mein Leben! Schade, dass die Bilder Über Iridium nicht ankommen! Sonst wäre an den Übereinander geschobenen Eismassen zu erkennen, welche Kraft die Natur hier zeigt.
Abends begann es noch zu schneien. Wir wärmen uns gerade auf, und innerlich freue ich mich trotzdem, dass wir den Nordpol morgen hoffentlich erreichen!
Übrigens: Seit über 3 Jahren haben keinerlei Abenteuer-Expeditionen den letzten Grad per Ski erreicht! Jedes Mal musste abgebrochen werden!
Der Helikopter brachte zwei Paar neue Skier mit, sodass jetzt jeder wieder gut ausgerüstet ist! 
Wenn ich an das unangenehme Abdriften denke, fällt mir der Sisyphos ein! 
Heute werden Überall die Wunden geleckt!! 
Man könnte ganze Seiten füllen Über dieses riesige Abenteuer – doch ich will mich etwas ausruhen! 

Update April 27, 2007

Arrival
at the North Pole


Hell – Heaven !
Now I know that the way to heaven leads through hell! It is more than extraordinary what we had to go through today.
It started with a usual climb over a wall of ice blocks.  Again very bad visibility and temperatures of about -30°C. Utmost concentration was necessary. Nevertheless there were falls as the way in front of us was not to discover.
About 5 kilometers from the Pole with our sleds we suddenly were stopped. Again we drifted away for more than 4 kilometers from the Pole. We started in both directions to find a solution to overcome the ice blocks. There were none! We first decided to round the wall in Eastern direction. Instead we climbed over three of the ice walls. And there were falls! After this obstacle we saw very many open gaps in the ice. Jin, David and I wanted to test the Pole water up to our knees. Water came into our boots – ice-cold! We found a possibility in direction to the Pole. Open gaps (broken up to one meter) and snow drifts switched all the way. Jacob demolished the second pair of skis and had to continue with snow-shoes!
With our last strengths we arrived at the geographical North Pole at about 21:oo h – proud to have reached this point of our dreams after 7 days! Looking back, the North Pole was worse than the South Pole! Therefore: The way to heaven you can only reach by going through hell. Hell with respect to the efforts – but also still a reward by fascinating snow and ice sheets, hardly to describe.
Enough for today. Tomorrow we will be collected by helicopter for Borneo and will fly from there – if everything turns out to be okay – with the Antonov to Longyearbyen. We will try again from there to send Richard Laronde the impressing photos we made the last days via computer so that he can put them on the website. I am reflecting to send some more thoughts for the website.
I would like to thank especially Richard Laronde and my wife Heide for the shape of the website with the experiences on our way to the Pole.
I now want to join my sleeping bag to recover from the strains!

German Translation:

Ankunft am Nordpol 27. April 2007

Hölle – Himmel !
Nun weiß ich, dass der Weg zum Himmel durch die Hölle führt! Was wir heute bei der letzten Gelegenheit, den Pol zu erreichen, erlebten, ist mehr als außergewöhnlich.
Es fing an mit einer ganz gewöhnlichen Übersteigung einer Wand aus Eisblöcken.  Wir hatten erneut äußerst schlechte Sicht und Temperaturen nahe -30°C. Äußerste Konzentration war notwendig. Trotzdem gab es Stürze, da die Wegstrecke vor uns nicht auszumachen war. Nachdem wir ca. 5 Kilometer vor dem Pol standen mit unseren Schlitten ging es nicht weiter. Erneut waren wir über 4 Kilometer abgedriftet. Wir sind in beide Richtungen losgefahren, um eine Möglichkeit zur Überwindung der Eisblöcke zu finden. Die gab es nicht! Wir haben uns zuerst dafür entschieden, gen Osten die Wand zu umgehen, haben dann aber insgesamt drei dieser Eiswände Überwunden. Es gab Stürze! Danach folgten sehr viele offene Stellen im Eis. Jin, David und ich wollten die Temperatur des Polwassers bis zu den Knien testen. Wasser in den Stiefeln – eiskalt! Wir fanden eine Möglichkeit Richtung Nordpol. Ständig wechselten sich offene Stellen (bis zu einem Meter eingebrochen) und Schneeverwehungen ab. Jacob hat das zweite Paar Skier demoliert und musste mit Schneeschuhen weiterlaufen!
Mit den letzten Kräften erreichten wir gegen 21:00 h den geographischen Nordpol – stolz, nach 7 Tagen diesen Punkt unserer Träume erreicht zu haben! Rückblickend: So schlimm wie der Nordpol war der Südpol nicht! Deshalb: Den Weg in den Himmel erreicht man nur Über die Hölle. Hölle natürlich, was die Anstrengung angeht – aber nach wie vor die Belohnung durch reizvolle Schnee- und Eisflächen, die kaum zu beschreiben sind.
Genug für heute. Morgen geht es mit dem Helikopter nach Borneo und von dort – wenn alles gut geht – mit der Antonov nach Longyearbyen. Von dort wollen wir noch einmal versuchen, Richard Laronde Über den Computer unsere beeindruckenden Bilder der letzten Tage zu überspielen, damit er sie in die Website setzen kann. Ich Überlege mir, noch ein paar weitere Gedanken für die Website nachzureichen.
Ich danke vor allem Richard und meiner Heide, die diese Website mit den Erfahrungen auf unserem Weg zum Nordpol so schön gestaltet haben.
Jetzt will ich in meinen Schlafsack und mich von den Strapazen erholen!

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